Ich gebe es ja zu, am Anfang wusste ich nicht so wirklich was mit anzufangen, bis ich hier bei Karsten die stichhaltige Argumentation fand: Sideblog = Konvergenz
Leider verzettelt man sich inzwischen an vielen Stellen mit seinen digitalen Hinterlassenschaften, sei es bei Posterous, bei Facebook, im eigenen Blog, etc. Mit dem Konzept des Sideblogs gibt es bestenfalls nur noch eine oder zwei Quellen und von dort aus verteilt man das täglich anfallende digitale Material.
333 bis Issos Keilerei. Die Information von dort in die Hauptstadt brauchte Tage. Dann kam der Telegraph, das Telefon und dann ich, irgendwann im Herbst 1994: Stolz wie Harry stelle ich mit einem 2400-Baud-Modem meine erste Onlineverbindung her. Es war eine zu einer Mailbox. Im Frühling 1995 dann mittels des BTX-Zugangs die erste WWW-Verbindung und natürlich habe ich den Netscape Navigator als ersten Browser verwendet. Danach entwickelte sich alles rasend schnell weiter.
Es ist die Zeit der ersten Webseiten, wie z.B. der SPIEGEL, der seine erste Webseite Ende 1994 liveschaltet. Wenn ich mich recht erinnere, wurde sie einmal pro Woche aktualisiert. Ich stehe vor zwei Bankmitarbeitern, weil ich am BTX-Banking teilnehmen möchte und sie müssen zweimal telefonieren, bis ihnen jemand anderes sagt, wie man die Antragsformulare auszufüllen hat. Ich konnte für meine Mutter bei Quelle Dinge bestellen und ihr auch gleich sagen, ob der Artikel lieferbar ist, ohne dort anzurufen oder die berühmten Bestellkarten abzuschicken und dann zu warten, wann und welche Ware geliefert wird. Ich gebe die Bestellung oder die Überweisungsdaten ein und bekomme sofort eine Rückmeldung, unabhängig von Uhrzeit oder Ort.
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Das iPad steht vor der Tür und in mir kreisen die Gedanken um die Frage, wo entwickelt sich das alles hin.
Blickt man zurück, wird schnell klar, dass die Retrospektive kaum hilfreich ist. Vor wenigen Jahren konnte man sich wohl kaum vorstellen, wie sich das digitale Leben heute darstellt. Ein paar Beispiele: Filme leihe ich inzwischen nur noch im iTunes-Store, meine DVD-Sammlung wurde fast komplett in die iTunes-Datenbank überführt, Onlinebanking betreibe ich fast nur noch über das iPhone und Tools wie Twitter oder Gowalla sind fester Bestandteil des täglichen Lebens.
War das vor 15 bis 18 Monaten absehbar? Wohl kaum. Die Frage also, wo sich das digitale Leben hinentwickelt hängt offenbar mehr von den externen Entwicklungen ab. Weiterlesen
Nun nutze ich einen iMac und ein iPhone seit einem bzw. seit zwei Jahren und die Grenzen, welche Tätigkeiten ich am Desktop oder dem tragbaren Gerät erledige verwischen zusehends.
Natürlich gibt es Tasks, die lassen sich einfach nicht verlagern: Das Rippen einer DVD für die iTunes-Lib oder ein nettes kleines Spiel vorm Schlafengehen sind hier glaube ich kaum austauschbar. Doch die Grauzone wird immer grösser, Twitter nutze ich inzwischen zu mehr als zwei Dritteln übers iPhone, Onlinebanking fast ausschließlich auf dem iPhone und den größten Teil meiner Emailkommunikation wickele ich auch übers iPhone ab. Hauptanlass der Verlagerung ist die örtliche und zeitliche Unabhängigkeit; ich brauche mich einfach nicht mehr vor den Mac oder einen anderen Rechner zu setzen, sondern kann alles jederzeit und nahezu überall erledigen.
Meine neustes Steckenpferd sind Apps, die auf dem Mac wie auch dem iPhone laufen und sich synchronisieren. Da sind zum Beispiel iFinance oder 1password zu nennen. Bei der Aufgabenverwaltung schwöre ich seit letztem Jahr auf Rememberthemilk, was ich über das iPhone aber das Webfrontend von jedem Rechner aus ansteuern kann. Wo oder wie ich das alles in einem Jahr handhaben werde, weiß ich nicht, schon die Entwicklung des letzten Jahres war so nicht vorhersehbar.
Gepostet am 14 Okt 2009 — von Dom
Kategorie Technik
Seit einer Woche bin ich nun auch zu Hause mit der Internetanbindung wieder auf dem Stand der Dinge angekommen. Bisher nutzte ich das O2-DSL und war damit grundsätzlich auch sehr zufrieden. Hinsichtlich der einfachen Benutzbarkeit war das schon ganz nett, wenngleich ich den WLAN-Router bald durch einen kräftigeren von Netgear ersetzt habe.
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Gepostet am 06 Sep 2009 — von Dom
Kategorie Technik
— Snow Leopard — RAM-Ausfall — Blog-Theme eingedeutscht —
Am Samstag habe ich meinen Mac erfolgreich auf Mac OS X 10.6 aka Snow Leopard upgedatet. Alles lief soweit bestens; natürlich ist noch das eine oder andere Programm bzgl. der Kompatibilität im Beta-Status, was jedoch dem Wohlfühlfaktor bislang nicht entgegenstand. Bis dann abends einer der beiden 2GB-RAM-Riegel – puff – einfach seinen Dienst versagte. Nun darf ich mir also neuen RAM besorgen.
Daneben habe ich das Blog-Theme im ersten Schritt editiert und alles Drumrum auch ins Deutsche überführt. Sofern sich noch etwas Englisches finden sollte, bin ich für kurze Hinweise dankbar.