Mal ganz abgesehen davon, dass der Produktname selbst schon eine grammatikalische Fehlkonstruktion ist, verging mir heute morgen bei eingehender Produktanalyse das Lachen. Hier die Gründe:
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Mal ganz abgesehen davon, dass der Produktname selbst schon eine grammatikalische Fehlkonstruktion ist, verging mir heute morgen bei eingehender Produktanalyse das Lachen. Hier die Gründe:
Ich gebe es ja zu, am Anfang wusste ich nicht so wirklich was mit anzufangen, bis ich hier bei Karsten die stichhaltige Argumentation fand: Sideblog = Konvergenz
Leider verzettelt man sich inzwischen an vielen Stellen mit seinen digitalen Hinterlassenschaften, sei es bei Posterous, bei Facebook, im eigenen Blog, etc. Mit dem Konzept des Sideblogs gibt es bestenfalls nur noch eine oder zwei Quellen und von dort aus verteilt man das täglich anfallende digitale Material.
Manchmal wusste ich in dieser Episode nicht, ob ich lauthals lachen oder vor blankem Entsetzen weinen sollte. Doch von Anfang an:
Irgendwie und irgendwann ergab es sich im Jahresverlauf 2009, dass ein recht guter Bekannter in eine Art Fernbeziehung mit einer Ukrainerin rutschte. Sie lernten sich auf einer internationalen Tagung kennen und dann lieben. Da sich die Einreise für Bürger aus der Ukraine nach Europa weitaus schwieriger darstellt als umgekehrt, besuchte er sie in der Ukraine mehrfach. Alles lief so vor sich hin bis im Februar bzw. März dieses Jahres der Kontakt erst schmaler wurde und dann bis auf einzelne ganz wenige Lebenszeichen abbrach.
333 bis Issos Keilerei. Die Information von dort in die Hauptstadt brauchte Tage. Dann kam der Telegraph, das Telefon und dann ich, irgendwann im Herbst 1994: Stolz wie Harry stelle ich mit einem 2400-Baud-Modem meine erste Onlineverbindung her. Es war eine zu einer Mailbox. Im Frühling 1995 dann mittels des BTX-Zugangs die erste WWW-Verbindung und natürlich habe ich den Netscape Navigator als ersten Browser verwendet. Danach entwickelte sich alles rasend schnell weiter.
Es ist die Zeit der ersten Webseiten, wie z.B. der SPIEGEL, der seine erste Webseite Ende 1994 liveschaltet. Wenn ich mich recht erinnere, wurde sie einmal pro Woche aktualisiert. Ich stehe vor zwei Bankmitarbeitern, weil ich am BTX-Banking teilnehmen möchte und sie müssen zweimal telefonieren, bis ihnen jemand anderes sagt, wie man die Antragsformulare auszufüllen hat. Ich konnte für meine Mutter bei Quelle Dinge bestellen und ihr auch gleich sagen, ob der Artikel lieferbar ist, ohne dort anzurufen oder die berühmten Bestellkarten abzuschicken und dann zu warten, wann und welche Ware geliefert wird. Ich gebe die Bestellung oder die Überweisungsdaten ein und bekomme sofort eine Rückmeldung, unabhängig von Uhrzeit oder Ort.
Das iPad steht vor der Tür und in mir kreisen die Gedanken um die Frage, wo entwickelt sich das alles hin.
Blickt man zurück, wird schnell klar, dass die Retrospektive kaum hilfreich ist. Vor wenigen Jahren konnte man sich wohl kaum vorstellen, wie sich das digitale Leben heute darstellt. Ein paar Beispiele: Filme leihe ich inzwischen nur noch im iTunes-Store, meine DVD-Sammlung wurde fast komplett in die iTunes-Datenbank überführt, Onlinebanking betreibe ich fast nur noch über das iPhone und Tools wie Twitter oder Gowalla sind fester Bestandteil des täglichen Lebens.
War das vor 15 bis 18 Monaten absehbar? Wohl kaum. Die Frage also, wo sich das digitale Leben hinentwickelt hängt offenbar mehr von den externen Entwicklungen ab. Read More
Die Lebensmittelindustrie versorgt uns tagtäglich mit Speisen und Getränken. Das ist schön, dennoch sollte man immer mal abklopfen, ob auch die Qualität geliefert wird, die versprochen wurde. Die Damen und Herren von Foodwatch (www.foodwatch.de) machen hier einen guten Job und suchen mit dem “Goldenen Windbeutel” den diesjährigen Preisträger in Sachen Verbrauchertäuschung.