Posts Tagged ‘Leben’

Selbstversuch Public Viewing in einer größeren Arena- ein Fazit

Gepostet am 14 Jun 2010 — von Dom
Kategorie Allgemeines

Das Überraschendste war die Reaktion in meinem Umfeld “Nee, Du warst beim Public Viewing?”. Und wie sich leicht ableiten lässt: Ja ich war das erste Mal dort; hier mein Fazit daraus:

Die Idee war schnell geboren: Ein befreundetes Pärchen fragte uns, ob wir Lust hätten, uns das Eröffnungsspiel der deutschen Manschaft am 13.06.2010 auf einem Public Viewing anzuschauen. Da man ja alles mal ausprobieren soll, sagte ich zu. Und so stand ich in der KIA-Arena auf dem Rathenau-Platz in Frankfurt und schaute mir das Spiel an.

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Beziehung: Warum machen sich manche den Himmel zur Hölle?

Gepostet am 04 Jun 2010 — von Dom
Kategorie Leben

In den vergangenen Tagen durfte ich bei einigen bekannten Pärchen miterleben, wie man sich das Miteinander in einer Beziehung möglichst schnell zur Hölle umstricken kann. Seither arbeitet es in mir und ich frage mich, warum Menschen so handeln und ob dieses Handeln mit seinen Resultaten beabsichtigt war, da die Resultate vorhersehbar waren.

Leider, und das stelle ich immer wieder fest, scheint es bei vielen Partnern in einer Beziehung eine fest gebuchte Option zu sein, alles Handeln und jede Reaktion des anderen Partners (ich stelle vereinfachend und nicht wertend nachfolgend immer nur auf  ”den Partner” ab) permanent zu verfolgen; sei es aus Unsicherheit, aus Vorsicht oder was auch immer. Sehr schön kann man solches Verhalten in freier Wildbahn erleben und recht schnell erkennen, dass in diesen Beziehungen mindestens einer von beiden permanent unter Anspannung steht. Einerseits muss dieser jene ja permanent jede verbale und jede non-verbale Regung verfolgen und sie dann auf die im Selbstbild (gefährlich!) wahrgenommenen eigenen Regungen projizieren, auf die der Partner ja regiert hat.  Anschließend muss dann die nächste, geplante Äußerung wieder bewertet und verbal und non-verbal so verpackt werden, damit sie zu den aus den Regungen des Partners zuvor antizipierten Wahrnehmungen auch kompatibel und abgestimmt ist.

Wahnsinn, wie?

Kein Wunder also, dass in solchen Konstellationen die Situation schnell eskalieren kann. Aber warum macht jemand so etwas? Ich unterstelle da jetzt einfach Dinge wie eigene Unsicherheit oder Vorsicht bzw. Mißtrauen und/oder Eifersucht. Doch bringt das einen Nutzen? Die eigene Unsicherheit damit kaschieren zu wollen ist schlichtweg Unsinn, denn das Verhalten ändert an den Ursachen nichts. Aber auch Vorsicht oder Eifersucht sind hier keine guten Gründe denn merke: Hat ein Partner kein Interesse an der Beziehung und/oder bereits  jemand anderen, dann geht er und aufhalten lässt er sich auch nicht. In der Summe also alles keine guten Ergebnisse, weshalb man also gestrost von vergeblicher Liebesmüh’ sprechen kann.

Was also tun?
Ich empfehle  klare und unverschnörkelte Ansagen: Wen einem etwas nicht passt, es aussprechen ohne zu attackieren aber mit der nötigen Selbstoffenbarung. Findet man etwas gut oder schön – auch aussprechen. Das erspart mühseliges Um-den-heißen-Brei-Reden und macht das Leben für beide Beteiligten einfacher. Und ganz nebenbei: Wenn man seinem Partner nicht vertraut, sollte man sich mit der Frage beschäftigen, ob die Beziehung überhaupt noch Sinn macht.

Endlich wieder: Schiller in Offenbach

Gepostet am 21 Mai 2010 — von Dom
Kategorie Leben

Gestern abend war es endlich wieder soweit: Schiller live in concert am 18.05.2010 in der Stadthalle Offenbach. Vorsichtshalber hatten wir uns bereits im Februar 2010 die Eintrittskarten gesichert und seither zusehends auf diesen Abend gefreut.

Aus seinem inzwischen reichhaltigem Fundus hatte Christopher von Deyen alias Schiller eine angenehme Abfolge von schnellen, bewegenden und dann wieder ruhigen, entspannenden Tracks arrangiert und mischte für mein Empfinden sehr ansprechend neue Songs mit solchen aus den bisherigen Alben. Natürlich fehlten Highlights wie “Glockenspiel” oder “Irrlicht” oder auch das von Kim Sanders gesungene “Let me love you” hierbei nicht. Die Bühne war auch dieses Mail wieder ausgefeilter als beim letzten Konzert und war für mich schon allein wegen der Beweglichkeit der einzelnen Elemente recht ansprechend. Die Akustik war ein weiteres Mal ziemlich perfekt, vom Bass, der scheinbar die ganze Halle virbrieren ließ bis hin zum natürlich auch wieder wunderbar verwendeten Surroundsound. Insgesamt also erneut ein Hightlight für Augen, Ohren und die Seele zumal Schiller und seine Band mehr als zwei Stunden ohne Pause ihr Wellnessprogramm abspielten.

Das Publikum: Es ist nicht zu leugnen, Schiller wird mit jedem Album stets etwas mainstreamiger; Fluch oder Segen, das ist wohl Ansichtssache . Das Konzert vor sechs (?) Jahren im Capitol war klein und gemütlich, hatte eher Wohnzimmeratmosphäre. In Mainz war das ganze schon größer und entsprach etwa wieder Offenbacher Dimensionen. Allerdings wird das Publikum zusehends durchmischter: In Offenbach war es fast schon eine Atmosphäre wie unter Freunden, hier in Offenbach führte es zu so fragwürdigen Erlebnissen wie dem als Kim Sanders die Bühne betrat. Einige ältere Fans konnten sie erkennen und schrien laut deren Namen. Das wiederum führte bei weniger bewanderten Konzertfans neben uns zu der Frage “Wer ist Kim?”

Ich hoffe, dass sie es jetzt wissen. Ich persönlich genoss das Konzert in vollen Zügen und werde auch bei Möglichkeit jedes weitere sich ergebende Konzert wieder besuchen.

Von der Freiheit, die Freiheit zu haben, über Freiheit entscheiden zu können

Gepostet am 04 Mai 2010 — von Dom
Kategorie Gesellschaft, Überlegungen

Manchmal wusste ich in dieser Episode nicht, ob ich lauthals lachen oder vor blankem Entsetzen weinen sollte. Doch von Anfang an:

Irgendwie und irgendwann ergab es sich im Jahresverlauf 2009, dass ein recht guter Bekannter in eine Art Fernbeziehung mit einer Ukrainerin rutschte. Sie lernten sich auf einer internationalen Tagung kennen und dann lieben. Da sich die Einreise für Bürger aus der Ukraine nach Europa weitaus schwieriger darstellt als umgekehrt, besuchte er sie in der Ukraine mehrfach. Alles lief so vor sich hin bis im Februar bzw. März dieses Jahres der Kontakt erst schmaler wurde und dann bis auf einzelne ganz wenige Lebenszeichen abbrach.

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Das Internet: Denn sie wussten nicht, was das bedeutet

Gepostet am 01 Mai 2010 — von Dom
Kategorie Gesellschaft, Technik, Überlegungen

333 bis Issos Keilerei. Die Information von dort in die Hauptstadt brauchte Tage. Dann kam der Telegraph, das Telefon und dann ich, irgendwann im Herbst 1994: Stolz wie Harry stelle ich mit einem 2400-Baud-Modem meine erste Onlineverbindung her. Es war eine zu einer Mailbox. Im Frühling 1995 dann mittels des BTX-Zugangs die erste WWW-Verbindung und natürlich habe ich den Netscape Navigator als ersten Browser verwendet. Danach entwickelte sich alles rasend schnell weiter.

Es ist die Zeit der ersten Webseiten, wie z.B. der SPIEGEL, der seine erste Webseite Ende 1994 liveschaltet. Wenn ich mich recht erinnere, wurde sie  einmal pro Woche aktualisiert. Ich stehe vor zwei Bankmitarbeitern, weil ich am BTX-Banking teilnehmen möchte und sie müssen zweimal telefonieren, bis ihnen jemand anderes sagt, wie man die Antragsformulare auszufüllen hat. Ich konnte für meine Mutter bei Quelle Dinge bestellen und ihr auch gleich sagen, ob der Artikel lieferbar ist, ohne dort anzurufen oder die berühmten Bestellkarten abzuschicken und dann zu warten, wann und welche Ware geliefert wird. Ich gebe die Bestellung oder die Überweisungsdaten ein und bekomme sofort eine Rückmeldung, unabhängig von Uhrzeit oder Ort.

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Es geht um unser Essen: Goldener Windbeutel 2010

Gepostet am 30 Mrz 2010 — von Dom
Kategorie Leben

Die Lebensmittelindustrie versorgt uns tagtäglich mit Speisen und Getränken. Das ist schön, dennoch sollte man immer mal abklopfen, ob auch die Qualität geliefert wird, die versprochen wurde. Die Damen und Herren von Foodwatch (www.foodwatch.de) machen hier einen guten Job und suchen mit dem  “Goldenen Windbeutel” den diesjährigen Preisträger in Sachen Verbrauchertäuschung.

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