Klare Kante, klare Worte

Kategorie: Gesellschaft
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Gepostet am: 13. September 2013

Irgendwie ist es mir jetzt gerade ein Bedürfnis, mir den Frust über die teilweise Berichterstattung zum Stinkefinger-Bild des Herrn Steinbrück herunterzuschreiben. Eigentlich versuche ich in meinem Blog Politik weitestmöglich herauszuhalten, aber heute muss ich eine Lanze für Herrn Steinbrück brechen.

Inhaltlich lässt es sich vermutlich problemlos stundenlang und vortrefflich über die beiden Kanzlerkandidaten streiten. Was die Persönlichkeit ihrer öffentlichen Auftritte angeht, bin ich jedoch felsenfest der Meinung, dass diese Land einen Wechsel braucht. Das merkel’sche Gleichschalten aller Emotionen muss einfach ein Ende haben. Unser Land braucht endlich mal wieder Charakterköpfe, die polarisieren und dem unverschämten Wählerpack nicht in tausende, ohrschmeichelnde Worthülsen verpackte Wahrheiten nur dann offenbaren, wenn es alternativlos ist, noch weiter in verharmlosenden Metaphern und den heißen Brei zu reden.

Ich will einen streitbaren Kanzler mit Ecken und Kanten, aber dem Versprechen, dass sein Wort gilt. Frau Merkel moderiert jedes Thema emotions- und alternativlos durch und genau diese Alternativlosigkeit macht sich offenbar in vielen Köpfen breit. Und offenbar hat sich diese alternativlose Angepasstheit auch schon in der Medienwelt durchgesetzt: Huch, also Herr Steinbrück, das geht jetzt zu weit.

Was bitte geht da zu weit? Dass ein Kanzlerkandidat einfach ganz klare Emotionen zeigt? Oder dieses sinnfreie Diskussion? Mir jedenfalls tut es echt gut zu sehen, dass es noch Politiker gibt, die sich einfach mal als Mensch klar und verständlich zum Ausdruck bringen.

 

 

PS: Nein, ich werde CDU noch SPD wählen.

Wir haben uns auseinandergelebt

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Gepostet am: 20. Juli 2013

Gerade erst vor einigen Tagen durfte ich (ich glaube es war auf G+) das befremdliche Standardverhalten von Politikern erleben. Offenbar wird Politikern ab einem gewissen Reifegrad das Hahnenkampfverhalten eingebläut: Wann immer sich die Gelegenheit bietet, immer schön über die politische Gegenseite herziehen und mag es auch noch billig wirken.

Für mich ist dieses Verhalten Teil eines Mosaiks, welches in der Summe einen Großteil der in der Bevölkerung entstandenen Politikverdrossenheit begründet. Auch Politik muss endlich begreifen, dass die Bürger dieses Landes sich nicht mehr mit dem üblichen Vorgehen begeistern lassen. Beispiele gefällig? (mehr…)

Weshalb ich gegen die PID bin

Kategorie: Allgemein
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Gepostet am: 16. April 2011

Fragestellungen im Hinblick auf Moral und Ethik kommen immer unerwartet, wie zum Beispiel zum Thema PID wieder einmal. Im Kreis der Vertrauten begann die Frage um PID (Definition) und es wurden lange Gespräche geführt. Ich argumentierte erst aus einem Bauchgefühl heraus, doch im Verlaufe der Diskussion verfestigte sich der erste Gedanke zu einer sauberen Linie.

Weshalb will ich PID nicht zulassen? (mehr…)

Wie Roland Koch den Generationenvertrag kündigt

Kategorie: Gesellschaft
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Gepostet am: 23. Mai 2010

Für all die nachfolgenden Generationen: Es war Roland Koch, zu dieser Zeit hessischer Ministerpräsident, als er sich Mitte Mai 2010 daran begab, den Generationenvertrag, bis dahin eine feste Instanz in der CDU/CSU, aufzukündigen. (mehr…)

Das Internet: Denn sie wussten nicht, was das bedeutet

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Gepostet am: 1. Mai 2010

333 bis Issos Keilerei. Die Information von dort in die Hauptstadt brauchte Tage. Dann kam der Telegraph, das Telefon und dann ich, irgendwann im Herbst 1994: Stolz wie Harry stelle ich mit einem 2400-Baud-Modem meine erste Onlineverbindung her. Es war eine zu einer Mailbox. Im Frühling 1995 dann mittels des BTX-Zugangs die erste WWW-Verbindung und natürlich habe ich den Netscape Navigator als ersten Browser verwendet. Danach entwickelte sich alles rasend schnell weiter.

Es ist die Zeit der ersten Webseiten, wie z.B. der SPIEGEL, der seine erste Webseite Ende 1994 liveschaltet. Wenn ich mich recht erinnere, wurde sie  einmal pro Woche aktualisiert. Ich stehe vor zwei Bankmitarbeitern, weil ich am BTX-Banking teilnehmen möchte und sie müssen zweimal telefonieren, bis ihnen jemand anderes sagt, wie man die Antragsformulare auszufüllen hat. Ich konnte für meine Mutter bei Quelle Dinge bestellen und ihr auch gleich sagen, ob der Artikel lieferbar ist, ohne dort anzurufen oder die berühmten Bestellkarten abzuschicken und dann zu warten, wann und welche Ware geliefert wird. Ich gebe die Bestellung oder die Überweisungsdaten ein und bekomme sofort eine Rückmeldung, unabhängig von Uhrzeit oder Ort.

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Piratenpartei – mal sehen, was wird

Kategorie: Gesellschaft
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Gepostet am: 1. Oktober 2009

Natürlich habe auch ich schon vorher von dieser Partei gehört und sie doch erst im Zusammenhang mit dem Themenkomplex Kinderpornografie, Zugangserschwerungsgesetz und dem Stichwort “Zensurursula” auch wirklich wahrgenommen: die Piratenpartei

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@xaeron
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