Urlaubsreview: Östliches Mittelmeer mit der AIDAdiva

Wieder mal im April war es soweit: Unser Urlaub stand an. Zuvor hatten wir uns zahlreiche Ziele überlegt und überlegt, was uns denn dieses Jahr reizen würde. Da Lisa noch in der Probezeit ist und wir das mit dem Urlaub auch nicht übertreiben wollten, konnten sich also wieder mal erneut schlechterdings mehr als sieben bis acht Tage verplanen. Da ein solches Zeitfenster weder mit der Flugzeit bei einer Fernreise noch einer Jetlag-Problematik kompatibel ist, blieb also nur der eurasische Teil der Welt.

Und so landeten wir wieder auf der AIDA und fuhren dieses Mal durch das östliche Mittelmeer. Das haben wir 2004 schon mal gemacht, aber dieses Mal war die Routenführung eine komplett andere:
Route AIDA
Am 24. April ging es also erstmal von Köln/Bonn aus nach Heraklion und dort an Bord. Da der erste Tag auch gleich ein Seetag war, zogen wir uns nach der obligatorischen Seenotübung in die Wellness-Oase zurück und genossen einen ruhigen Tag. Am nächsten Tagen durften die wahnsinnige und atemberaubende Stadt Istanbul kennenlernen. Leider waren die von uns gebuchten Ausflüge bei weitem nicht so ansprechend und optimal, wie wir uns das gedacht hatten, da sie von Termindruck und etwas verworrenem Ablauf geprägt waren. Dennoch konnte man einen Hauch von weit über 2.000-tausendjährigen Geschichte an diesem Ort erleben.

Den nächsten Stop in Volos nutzen wir zu einem kleinen Stadtbummel und einem leckeren, griechischen Essen. Volos selbst ist in den Fünfzigern von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden, sodass fast die komplette Stadt neu gebaut wurde und somit gibt es viel, viel Beton. Zurück an Bord trafen wir eine nette Familie aus München, die uns in unserem Ansinnen, künftig möglichst alles auf eigene Faust zu unternehmen bestärkte. Und so setzen wir uns am nächsten Tag in Piräus angekommen in die Metro und fuhren nach Athen. Für die beiden Tageskarten mussten wir lediglich sechs Euro bezahlen und alles andere erkundeten wir selbst. Die Akropolis kannten wir ja bereits von unserem Trip zu einem Schiller-Konzert in Athen und so besuchten wir die Syntagma, das Panathenaikos-Stadion und anschließend die Plaka.

Abschließend steuerten wir noch Mykonos an und dort hatten wir einen Trip nach Delos gebucht. Die Führung war zwar anfangs etwas zäh, aber mit all den Fakten konnte man dann in etwa erahnen, wie weit man dort schon vor zweitausend hinsichtlich Leben, Städteentwicklung und Kultur gekommen war. Zurück auf Mykonos zogen wir danach noch etwas durch die Altstadt und fuhren mit unserem Tenderboot wieder zur AIDA. Am nächsten Tag erreichten wir wieder Heraklion und flogen abends zurück nach Deutschland

Ein paar Fotos habe ich in diesem Album zusammengefasst.

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