Resümee Konzert Schiller in Mainz

Direkt nach der Ankündigung der neuen Tournee von Schiller in 2008 hatten wir uns die Karten für das Konzert in Mainz in der Phönixhalle (www.phoenixhalle.de) gesichert. Und so wartete ich seit Monaten sehnsüchtig (wie passend!?) auf den 20. Mai 2008.

Zu allererst: Die autobezogene Infrastruktur rund um die Halle ist schlichtweg eine Katastrophe. Bedarfsunabhängige Ampeln in der Standadschaltung und umständliche Verkehrsfühung waren das Eine, keine sinnvollen Parkmöglichkeiten im Umfeld das andere. Und so kam es, dass wir für die Anfahrt aus Dreieich bis ins Hallenumfeld 25 Minuten brauchten und weitere 25 um im Hallenumfeld einen Pakplatz zu finden.

Da wir mit guten Freunden das Konzert genießen wollten, hielt de Unmut nicht lange an und wir warteten untermalt von der altbewähten Wartemusik auf den Start.

Wie immer fast pünktlich ging es los und startete mit zwei Nummern aus Schillers aktuellem Album ‚Sehnsucht‘. Doch schon bald bekam man die maßgeblichen Fragen im Vorfeld des Konzerts beantwortet: ja, Kim Sanders ist natürlich auch dabei und die Zusammenstellung der Songs ist eine echte Schiller-Zeitreise. Wie immer versteht Schiller es mit ruhigen, schnelleren und den Hammertracks ein angenehmes Auf und Ab beim Zuhörer mit einem Mix aus allen bisherigen Alben (wie z.B. Zeitreise oder Leben) rüber zu bringen.

Der Sound in der Halle selbst war einwandfrei und kam selbst am Ende und bei der unumgänglichen Zugabe (wir haben geklatscht und gebrüllt wie die Irren) bei mächtig Schlagzeug, Gitarre und Bass klar, fulminant und schön laut an.

Alles in allem war es wieder ein schönes Konzert von Schiller, in welchem er sich selbst und seiner Musik treu geblieben ist. Auch den Fans konnte man an vielen Stellen anmerken, dass sie dankbar für die neue Tour und auch das neue Album in bewährter, aber weiterentwicklter Schillermanier dankbar waren.

Ich vergebe eine glatte Note 2.

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